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Datenschutz-Dauerbrenner: Videoüberwachung am Arbeitsplatz

Es ist von immenser Bedeutung, mit den Regelungen zur Videoüberwachung am Arbeitsplatz vertraut zu sein.  Denn auch ein gut begründeter Zweck, wie zum Beispiel die Diebstahlverhütung im Betrieb, rechtfertigt nicht immer eine umfassende Videoüberwachung. Was passieren kann, wenn Unternehmen diese Richtlinien nicht befolgen, zeigen einige verhängte Bußgelder der Aufsichtsbehörden in bis zu vierstelliger Höhe und die zwangsweise Abschaffung der vorher installierten Kameras.
Laut der Aufsichtsbehörde NRW ist die Videoüberwachung am Arbeitsplatz unzulässig, wenn der Zweck der Datenverarbeitung die Überwachung der Mitarbeiter ist. Besonders geschützt werden hierbei die Umkleide- und Aufenthaltsräume der Mitarbeiter. Ausnahmen bestehen nur, wenn die Beschäftigten einer gefährlichen Tätigkeit nachgehen und die Kameras der Unfallverhütung dienen. Außerdem müssen die Beschäftigten bei Einführung einer Videoüberwachung nach Artikel 13 DS-GVO auf diese hingewiesen werden.
Sollten Sie über diesen Schritt nachdenken oder eine Videoüberwachung bereits existent ist, sprechen Sie dringend Ihren Datenschutzbeauftragten an.

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